Kunst im Kino

Filme über Künstler, Dokumentationen zu Kunstwerken und Ausstellungen, dass sind regelmässige Highlights des Kinoprogramms im Kulturzentrum Linse, Weingarten.

Loving Vincent

Sonntag, 14.01. um 20.15 Uhr, Montag und Dienstag 15.01. – 16.01. um 21.15 Uhr

Der Tod des Malers Vincent van Gogh liegt schon einige Zeit zurück. Roulin, ein guter Freund von van Gogh, möchte Vincents letzten Brief an seinen Bruder Theo überbringen. Daher beauftragt er seinen Sohn Armand, Theos Adresse herauszubekommen und den Brief zu übergeben. Bald darauf erfährt Armand, dass auch Theo mittlerweile verstorben ist. Doch nun hat er schon Feuer gefangen und setzt seine Detektivarbeit fort. Es dauert nicht lange bis Armand der Gedanke kommt: Könnte es sein, dass Vincent van Gogh gar nicht Selbstmord begangen hat, sondern Opfer eines Verbrechens wurde?

Die frei erfundene Handlung um die letzten Monate im Leben des Vincent van Gogh ist ein absolut ungewöhnliches Biopic. Es ist der erste komplett gemalte Animationsfilm mit Spielfilmlänge. Mehr als 100 Künstler haben in jahrelanger Handarbeit 65.000 Bilder im Stil van Goghs angefertigt. Gedreht wurde der Film erst mit Schauspielern vor einem Greenscreen. Danach wurde Bild für Bild in ein animiertes Kunstwerk verwandelt. Da alle Personen und Charaktere der Geschichte auf Gemälden von Vincent van Gogh wieder zu finden sind, ergeben die Bilder plötzlich Sinn und Zusammenhang. Eine Bilderreise durch ein Universum von Farben und Stimmungen.

GB/PL 2017. Regie/Buch: Dorota Kobiela, Hugh Welchman. Mit: Douglas Booth, Saoirse Ronan, Chris O’Dowd, Aidan Turner, Jerome Flynn. 95 Min.

Munch – 150 Jahre

 Samstag, 20.01. um 16.30 Uhr, Eintritt 10,– / 7,50 Euro

„Exhibition on Screen“
Zum 150. Geburtstag von Edvard Munch (1863-1944) eröffneten das Munch Museum und das National Museum in Oslo 2013 eine Ausstellung, die international für Furore sorgte. 220 Bilder, darunter viele Schlüsselwerke seines Schaffens, wurden gezeigt.

Was verriet diese Ausstellung neues über den norwegischen Künstler und seine Epoche? Welche Vorarbeiten mussten für das gewaltige Projekt geleistet werden? Antworten gibt diese Dokumentation, die gleichzeitig Munchs Lebensweg und künstlerische Entwicklung nachzeichnet.

Julian Schnabel: A Private Portrait

26.01. – 28. 01 um 19.00 Uhr, 29.01. – 31.01. um 20.15 Uhr

Regisseur Pappi Corsicato gibt Einblick in das private und das berufliche Leben des New Yorker Künstlers Julian Schnabel, der als Maler und als Filmemacher („Schmetterling und Taucherglocke“) arbeitet, als Enfant terrible und als Freigeist gilt.

Im Dokumentarfilm spricht Schnabel über seine ersten Schritte als Künstler, seine Erlebnisse in der skandalumwehten Kunstszene von New York in den 1980er-Jahren und die künstlerischen wie persönlichen Krisen, die er durchlebte – zu denen der Tod seines Freundes Lou Reed gehörte. Außerdem öffnete Julian Schnabel, der im Film auch als verlässlicher Freund und liebender Familienvater gezeigt wird, sein privates Archiv.

Neben Schnabel selbst kommen berühmte Freunde und Weggefährten zu Wort, darunter Al Pacino, Willem Dafoe, Bono und Emmanuelle Seigner.

David Hockney

 Samstag, 10.02. um 16.30 Uhr, Sonntag 18.02. um 10.00 Uhr, Eintritt 10,– / 7,50 Euro

„Exhibition on Screen“
DAVID HOCKNEY IN DER ROYAL ACADEMY OF ARTS
Ein größeres Bild 2012  &  82 Portraits und ein Stillleben 2016

Weithin  als  einer  der  populärsten  und  angesehensten britischen Künstler bekannt, ist David Hockney eine globale Sensation mit Ausstellungen unter anderem in London, New York, Paris, die weltweit Millionen von Besuchern anziehen.

Auch  mit  90  Jahren  zeigt  Hockney  keinerlei  Anzeichen, kürzertreten zu wollen oder die ihm zu eigene Kühnheit zu verlieren. In sehr persönlichen Interviews zeigt der Film eine so noch nie  zuvor  gesehene  Seite  von  Hockney  und  folgt  dabei zwei äußerst erfolgreiche Ausstellungen, die in den Jahren 2012 und 2016 in der Royal Academy of Arts in London stattfanden.

Regisseur  Phil  Grabsky  erhielt  exklusive  Einblicke,  um dieses cineastische Fest eines Meisters der Kreativität im 21. Jahrhundert erschaffen zu können.

 

 

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